Beschreibung Stand 01.09.2003
Am 19.07.2003 hat unser modularer Scooter auf Makobasis seinen ersten Tauchgang erfolgreich bestanden!!!
Der vorgestellte Scooter ist eine 42Ah - Ausführung.
Das Rohr besteht aus HDPE und die "Deckel" aus Polyamid. Weiter wurde noch POM, Macrolon und Edelstahl verbaut.
Der Akkupack verfügt über 2 Ladebuchsen. So kann je nach Vorliebe, der Akku im Rohr eingeschoben, von vorn oder von hinten geladen werden.
Die Gesamtlänge beträgt ca. 105 cm . Das Gewicht liegt komplett bei ca. 50 kg.
Unten der Motor. Heck- und Frontteil sind doppelt Nullringgedichtet (1x axial und 1x radial)
Die Shroudhalterungen bestehen aus glaskugelgestrahltem Edelstahl, am Shroud und auch in den Griffen sind Verstärkungsbleche befestigt.
Links der Trigger (Triggerschnur mit Kevlarseele). Oben die 75A Steckverbinder.
Links unten das Ladegerät.
Bei unserem Testtauchgängen in diversen Gewässern lief er bis zu 240min (sicher also 210min +) und wurde bis auf 70m Tiefe gebracht.
Hier gibt es einen kurzen Videoclip (4MB) von den Geschwindigkeitsmessfahrten in der Halle (D12+2xStage ca. 46m/min; nur D12 ca. 50m/min).
Die Propellerblätter sind mit Edelstahlgewindestangen verstärkt.
Zusammenfassung :
Dem Prototypen sind inzwischen 5 Nullserienexemplare gefolgt .... Standartakkugröße 44Ah (von CTM - trotz höherer Kapazität insgesamt 4 kg leichter ...). Weiter haben wir noch eine 24 Ah und eine 33Ah-Version im Wasser ...
Änderungen gegenüber dem Prototypen : Design, Freilaufdioden und Relais auf Leiterplatte sowie Motorradgriff ...
Speziell der Motorradgriff erwies sich als sehr gute Wahl. Gegenüber dem Makogriffe muß nun selbst in schwierigen Fahrsituationen nicht in den Shroud gegriffen werden. Der Motorradgriff gewährleistet zusammen mit dem symetrischen Towcord eine 100 %tige Einhandbedienung.
Uns bereiteten nicht nur die Lieferzeiten von Oceanic/Seeman Sub von einem knappen halben Jahr, Teile welche unter falschen Artikelnummern im Seeman Sub Computer sind, sondern auch die hervorragende Qualität "Made in U.S.A." Probleme :
-von den 40 durch G.I. zurückgegebenen Motoren haben wir wohl mind. 3 erhalten - bisher dachten wir es wäre normal wenn ein Amimotor unrund läuft ...
-ein Teil der Lieferung sah auch so aus : "die Kerle in der alten Welt werden wohl kaum zucken, wenn wir ihnen ein wenig Schrott schicken ..."
Wie angedeutet - die folgenden Fotos zeigen die Teile im Lieferzustand und nicht nach einer amerikanischen Hammereparatur ...



Das Aussehen des Kommutators zu zeigen erspare ich mir ...
Die Aluprops unten stammen nicht !!! aus amerikanischer Produktion ... ;-)
Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Andreas Baumgarten für die schnelle unkomplizierte Hilfe !